11.11.2019

SPAR appelliert: Wir alle müssen den Zuckerverbrauch minimieren

Am 14. Nov. ist Weltdiabetes-Tag: Bereits 600.000 in Österreich erkrankt

SPAR_Dr. Drexel und Dr. Hoppichler

SPAR setzt sich seit Jahren für eine zuckerärmere Gesellschaft gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten ein. Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler, Präsident des vorsorgemedizinischen Instituts SIPCAN unterstützt ebenfalls mit seinem Institut die zucker-raus-initiative von SPAR.

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810 Tonnen Zucker hat SPAR seit Anfang 2017 durch die Überarbeitung von Rezepturen der SPAR-Eigenmarkenprodukte eingespart. Darüber hinaus hat SPAR mit der zucker-raus-initiative, der Allianz gegen zu viel Zucker, einen Schulterschluss zwischen Ärzten, medizinischen Verbänden, der Lebensmittelindustrie und dem Lebensmittelhandel initiiert. Alle 34 Partner engagieren sich stark, um die Gesellschaft ein bisschen weniger zuckerreich zu gestalten. Neuester Partner der Allianz gegen zu viel Zucker ist der Verein „wir sind diabetes“, die Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes in Österreich.

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810 Tonnen Zucker hat SPAR seit Anfang 2017 durch die Überarbeitung von Rezepturen der SPAR-Eigenmarkenprodukte eingespart. Darüber hinaus hat SPAR mit der zucker-raus-initiative, der Allianz gegen zu viel Zucker, einen Schulterschluss zwischen Ärzten, medizinischen Verbänden, der Lebensmittelindustrie und dem Lebensmittelhandel initiiert. Alle 34 Partner engagieren sich stark, um die Gesellschaft ein bisschen weniger zuckerreich zu gestalten. Neuester Partner der Allianz gegen zu viel Zucker ist der Verein „wir sind diabetes“, die Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes in Österreich.

Die Partner der zucker-raus-initiative, der Allianz gegen zu viel Zucker, haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch Zuckerreduktion in Produkten sowie durch gezielte Informationen die Konsumenten über die Risiken eines zu hohen Zuckerkonsums und die gesundheitlichen Folgen aufzuklären. Denn die Österreicherinnen und Österreicher essen im Durchschnitt pro Kopf laut Statistik Austria immer noch 91 g Zucker pro Tag, anstatt der von der WHO empfohlenen Menge von 50 g bzw. 25 g Zucker pro Tag.(1) „Die Nachteile des übermäßigen Zuckerkonsums für die Gesundheit liegen auf der Hand. Adipositas und Diabetes sind zwei Schlagwörter in diesem Zusammenhang, die niemand unterschätzen darf. Denn heute sind bereits 600.000 Menschen in Österreich an Diabetes erkrankt“, warnt Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler vom vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN.

810 von den versprochenen 1000 Tonnen Zucker bereits eingespart
Das Ernährungsverhalten ist der zentrale Schlüssel, wenn es um eine gesunde Ernährung geht. „Bei SPAR sehen wir uns verpflichtet, den Konsumentinnen und Konsumenten mit unseren SPAR-Eigenmarken auch Produkte anzubieten, die keinen zugesetzten Zucker enthalten oder nur so wenig Zucker wie möglich. Durch die Überarbeitung der Rezepturen unserer SPAR-Eigenmarkenprodukte konnten wir von Februar 2017 bis heute 810 Tonnen Zucker einsparen. Das sind 810 000 Kilogramm Zucker, die nicht von den Österreicherinnen und Österreichern konsumiert wurden“, so SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

Adipositas und Diabetes: Schlecht für Gesundheit und Wirtschaft
Ein im Oktober erschienener Bericht der OECD zeigt auf, dass in Österreich bereits fast jeder fünfte Erwachsene adipös ist und Adipositas verursacht laut dieser Studie im Schnitt rund 70 Prozent der Diabetes-Behandlungskosten.(2) „Diabetes kann jeden treffen, daran erinnert die Österreichische Diabetes Gesellschaft an jedem Weltdiabetes-Tag. Jeder sollte sein Diabetesrisiko kennen und entsprechend handeln, denn viele Diabeteserkrankungen sind durch eine nachhaltige Gewichtsreduktion vermeidbar. Eine der wichtigsten Handlungsempfehlungen dafür ist eine weniger üppige Ernährung neben vermehrter Bewegung. Dies ist für viele speziell durch das herrschende Überangebot an zu süßen Speisen und Getränken schwierig. Durch die konsequente Senkung des Zuckergehalts in der Lebensmittelproduktion wird es auch für jede und jeden persönlich leichter, gesünder zu essen und zu trinken. Auch Süßstoffe sollen vor allem bei Kindern nur in geringem Ausmaß konsumiert werden, denn die Gewöhnung des Geschmacks an die Süße stellt für das weitere Konsumverhalten eine zusätzliche Gefahr dar. Darum ist es am besten, ganz auf unnatürliche Süße zu verzichten“, so Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Präsidentin der Österreichischen Diabetes Gesellschaft anlässlich des Weltdiabetes-Tag am 14. November.

zucker-raus-initiative zählt mittlerweile 34 Unterstützer
„Jeder Partner und jeder Unterstützer ist in seinem Bereich ein Pionier der Zuckerreduktion und ermöglicht es dadurch den Österreicherinnen und Österreichern, sich bewusster und weniger zuckerreich zu ernähren“, erklärt Dr. Drexel das Engagement der Allianzpartner. Mittlerweile zählt die Initiative 34 Unterstützer, darunter die Österreichische Ärztekammer und die Österreichische Diabetes Gesellschaft sowie seit kurzem auch die Betroffenenorganisation „wir sind diabetes“: „Eine gute, ausgewogene Ernährung ist die Grundlage jeder Diabetesbehandlung und wichtig, um Adipositas und Diabetes vorzubeugen. Deshalb unterstützen wir die Allianz gegen zu viel Zucker in Lebensmitteln“, so Karin Duderstadt, Geschäftsführerin des Vereins „wir sind diabetes“. Zudem sind namhafte Unternehmen wie Almdudler, Starzinger und NÖM Partner der zucker-raus-initiative. Weitere Informationen: www.zucker-raus-initiative.at.

1) http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/land_und_forstwirtschaft/preise_bilanzen/versorgungsbilanzen/022328.html

2) https://www.oecd.org/berlin/presse/weniger-uebergewicht-staerkt-wirtschaft-und-gesellschaft-10102019.htm

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SPAR setzt sich seit Jahren für eine zuckerärmere Gesellschaft gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten ein. Prim. Univ.-Prof. Dr. Friedrich Hoppichler, Präsident des vorsorgemedizinischen Instituts SIPCAN unterstützt ebenfalls mit seinem Institut die zucker-raus-initiative von SPAR.

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