06.11.2019

INTERSPAR in Linz spendet unverkäufliche Lebensmittel an das Rote Kreuz

Verwenden statt verschwenden

Lebensmittel sind kostbar

INTERSPAR und SPAR spenden in ganz Österreich nicht mehr verkäufliche, aber noch genießbare Lebensmittel an rund 200 Sozialeinrichtungen. Im INTERSPAR-Hypermarkt Linz-Wegscheid übergeben Geschäftsleiter Walter Wieshofer und Mitarbeiterin Hannelore Pfanzagl regelmäßig die nicht verkauften Waren an den Rote Kreuz Mitarbeiter Eduard Knoll (v.l.n.r.).

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Jedes weggeworfene Lebensmittel ist eines zu viel. Daher spendet der INTERSPAR-Hypermarkt in Linz-Wegscheid nicht mehr verkäufliche, aber noch genießbare Lebensmittel an das Rote Kreuz. In ganz Österreich arbeiten SPAR und INTERSPAR freiwillig mit über 200 karitativen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, die unverkäufliche Lebensmittel an Bedürftige weitergeben. Maßnahmen, die beispielsweise in Frankreich oder Tschechien gesetzlich vorgeschrieben werden mussten, sind bei INTERSPAR seit Jahrzehnten längst gelebte Realität.

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Jedes weggeworfene Lebensmittel ist eines zu viel. Daher spendet der INTERSPAR-Hypermarkt in Linz-Wegscheid nicht mehr verkäufliche, aber noch genießbare Lebensmittel an das Rote Kreuz. In ganz Österreich arbeiten SPAR und INTERSPAR freiwillig mit über 200 karitativen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, die unverkäufliche Lebensmittel an Bedürftige weitergeben. Maßnahmen, die beispielsweise in Frankreich oder Tschechien gesetzlich vorgeschrieben werden mussten, sind bei INTERSPAR seit Jahrzehnten längst gelebte Realität.

Lebensmittel sind kostbar. INTERSPAR setzt daher österreichweit auf eine intelligente Bestellabwicklung am neuesten Stand der Technik, eine schnelle Logistik sowie auf Abverkäufe von Lebensmitteln, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen. So wird der Verderb minimal gehalten – nur ein bis zwei Prozent der angebotenen Produkte kann nicht verkauft werden. Sind Produkte trotz aller Maßnahmen nicht mehr verkäuflich, aber noch genießbar, werden sie von INTERSPAR an Sozialorganisationen weitergegeben – der INTERSPAR-Hypermarkt in Linz-Wegscheid arbeitet mit dem örtlichen Roten Kreuz zusammen. Wöchentlich holt Eduard Knoll Brot, Obst, Gemüse und viele andere Produkte ab und bringt sie zum Rotkreuz-Markt Linz-Land in Leonding. Dort werden die Lebensmittel an Bedürftige weitergeben Zitat „In unserem Rotkreuz-Markt in Leonding stellen wir bedürftigen Personen Lebensmittel zu einem symbolischen Preis zur Verfügung. Für unsere Kundinnen und Kunden wäre der reguläre Einkauf nicht leistbar“, so Eduard Knoll, Mitarbeiter des Roten Kreuz Linz-Land.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zum Wohle bedürftiger Menschen
„Alles, was möglich und erlaubt ist, wird weitergegeben. Wir stellen dem Roten Kreuz Produkte, wie beispielswiese Brot, Joghurt, Obst und Gemüse oder verpackte Wurst zur Verfügung – davon profitieren bedürftige Menschen aus der Linzer Umgebung“, so INTERSPAR-Regionaldirektor Stefan Pockenauer. „Die Zusammenarbeit mit dem INTERSPAR-Hypermarkt in Linz-Wegscheid funktioniert sehr gut, weil alle Mitwirkenden den Wert jedes einzelnen Lebensmittels schätzen. INTERSPAR stellt somit ein wichtiges Glied in der Lebensmittel-Rettungskette dar und hilft dabei armutsbetroffene Menschen in Ihrem täglichen Leben zu unterstützen“, ergänzt Eduard Knoll.

SPAR und INTERSPAR österreichweit mit starken Partnern an der Seite
Jeder INTERSPAR-Hypermarkt, in dessen Umgebung es einen Sozialmarkt, einen Rotkreuz Markt, eine Tafel-Organisation oder eine Foodsharing-Initiative gibt, arbeitet mit diesem zusammen – auf freiwilliger Basis, effizient ohne große organisatorische Aufwände und ohne gesetzlichen Zwang. Diese unbürokratische Unterstützung von Sozialorganisationen ist in den vergangenen Jahren vom gesamten Handel intensiviert worden, wie auch im Aktionsprogramm „Lebensmittel sind kostbar“ des BMNT vom August 2019 festgehalten wurde: „In den vergangenen Jahren wurden freiwillige Kooperationen zwischen Unternehmen und sozialen Einrichtungen zur Weitergabe von Lebensmitteln in verstärktem Ausmaß abgeschlossen. Deshalb steht eine gesetzliche Regelung zur Verpflichtung zur Weitergabe, wie bereits in anderen EU-Mitgliedstaaten erfolgte, derzeit nicht zur Diskussion.“ Pro Jahr werden laut Ministeriumsbericht 12.250 t Lebensmittel durch den Handel an Sozialorganisationen gespendet. Österreich ist damit EU-weit ein Vorzeigeland und Ländern weit voraus, in denen es gesetzliche Verpflichtungen für ethisch selbstverständliche Unterstützung von Sozialorganisationen braucht.

Lebensmittelverschwendung dort vermeiden, wo sie passiert
Laut Greenpeace stammen 42 Prozent der Lebensmittelabfälle im Rest- und Bio-Müll aus Haushalten, 39 Prozent aus der Landwirtschaft, je 17 Prozent aus der verarbeiteten Industrie und von Großverbrauchern und nur 5 Prozent aus dem Handel. Deutliche Reduktionen von Lebensmittelverschwendung wären daher in Haushalten möglich. SPAR und INTERSPAR informieren regelmäßig im Kundenmagazin SPAR Mahlzeit! und auf der SPAR-Website unter www.spar.at/konsumententipps über Möglichkeiten, die Lebensmittelverschwendung im Haushalt zu reduzieren, wie gezielten Einkauf, richtige Lagerung sowie die Bedeutung von Mindesthaltbarkeitsdaten. Auf spar.at/mahlzeit können Kundinnen und Kunden außerdem Zutaten eingeben, die sie noch in ihrem Kühlschrank haben und erhalten Rezepte zum Reste-Verkochen.

Verkaufen, Abverkaufen, Weitergeben
Über 98 Prozent der bei SPAR und INTERSPAR angebotenen Produkte werden auch verkauft – der überwiegende Teil davon zum regulären Preis. Kommt ein Produkt in die Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums, wird es um -25% vergünstigt abverkauft. Gelingt auch dies nicht, spenden SPAR und INTERSPAR noch genießbare Lebensmittel vorzugsweise an Organisationen, die damit Bedürftige unterstützen. Gibt es diese in der Umgebung des jeweiligen Marktes nicht, kooperieren SPAR und INTERSPAR mit Foodsharing, die Lebensmittel für den Eigenbedarf „retten“ und verteilen. Gelingt auch dies nicht, können Landwirte jene Lebensmittel abholen, die für die Verfütterung an Tiere zugelassen sind bzw. wird Brot zu Tierfutter verarbeitet. Reicht die Qualität dafür nicht mehr aus, werden Lebensmittel zur Biogas-Erzeugung genutzt, sofern es Anlagen in der Umgebung gibt. Der Rest an tatsächlich verdorbenen und ungenießbaren Lebensmitteln wird über die Bio-Tonne der Kompostierung zugeführt.
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Astrid Hütter, MA
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astrid.huetter@spar.at

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INTERSPAR und SPAR spenden in ganz Österreich nicht mehr verkäufliche, aber noch genießbare Lebensmittel an rund 200 Sozialeinrichtungen. Im INTERSPAR-Hypermarkt Linz-Wegscheid übergeben Geschäftsleiter Walter Wieshofer und Mitarbeiterin Hannelore Pfanzagl regelmäßig die nicht verkauften Waren an den Rote Kreuz Mitarbeiter Eduard Knoll (v.l.n.r.).

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