25.03.2015

Großangelegtes Steinobstprojekt reduziert Import von Marillen und Co. um 800 Tonnen

SPAR und Fairfruit pflanzten im Burgenland 6.200 Marillenbäume

Panzl_Felley.jpg

Bildtext: v.l.: DI Thomas Panzl, Business Process Manager für Obst und Gemüse im zentralen Sortimentsmanagement bei SPAR Österreich mit Pascal Felley, Geschäftsführer der Fairfruit GmbH

Zu dieser Meldung gibt es: 2 Bilder | 1 Dokument

Kurztext (741 Zeichen)Plaintext

Der Startschuss für ein bedeutendes Steinobstprojekt ist gefallen: In der Gemeinde Siegendorf westlich des Neusiedler Sees entsteht exklusiv für SPAR auf einer Anbaufläche von 40 Hektar eine Marillen-, Pfirsich- und Nektarinen-Plantage der Firma Fairfruit Österreich. In einer ersten Ausbaustufe werden derzeit auf zwölf Hektar 6.200 Marillenbäume gepflanzt. Die erste Ernte gibt es in drei Jahren. Künftig werden dadurch 800 Tonnen weniger Marillen, Pfirsiche und Co. aus dem Ausland importiert. Das Steinobstprojekt ist ein weiterer Baustein der langfristigen Regionalitätsoffensive von SPAR, wo man das Projekt als klares Bekenntnis zu österreichischer Qualität und zum Klimaschutz sieht.

Pressetext (3796 Zeichen)Plaintext

Der Startschuss für ein bedeutendes Steinobstprojekt ist gefallen: In der Gemeinde Siegendorf westlich des Neusiedler Sees entsteht exklusiv für SPAR auf einer Anbaufläche von 40 Hektar eine Marillen-, Pfirsich- und Nektarinen-Plantage der Firma Fairfruit Österreich. In einer ersten Ausbaustufe werden derzeit auf zwölf Hektar 6.200 Marillenbäume gepflanzt. Die erste Ernte gibt es in drei Jahren. Künftig werden dadurch 800 Tonnen weniger Marillen, Pfirsiche und Co. aus dem Ausland importiert. Das Steinobstprojekt ist ein weiterer Baustein der langfristigen Regionalitätsoffensive von SPAR, wo man das Projekt als klares Bekenntnis zu österreichischer Qualität und zum Klimaschutz sieht.

„Dieses großangelegte Steinobstprojekt ist für uns ein weiterer Meilenstein unseres jahrzehntelangen Engagements für regionale Produkte. Wo immer es möglich ist, ziehen wir heimische Lieferanten und deren Spezialitäten vor oder sind bestrebt, ins Ausland abgewanderte Produktionen wieder nach Österreich zurückzuholen“, schildert DI Thomas Panzl, Business Process Manager für Obst und Gemüse im zentralen Sortimentsmanagement bei SPAR Österreich die jüngste Initiative von SPAR.

Wertschöpfung nach Österreich
„Wir schlagen damit mehrere Fliegen mit einer Klappe: Einerseits sind wir dadurch nicht mehr von importiertem Steinobst abhängig. Andererseits holen wir dadurch die gesamte Wertschöpfung nach Österreich“, so Panzl. Für bereits bestehende Obstlieferanten aus Österreich stellt das neue Steinobstprojekt keine Bedrohung dar. Denn hier in Siegendorf entsteht ein Kompetenzzentrum für regionale Steinobst-Produzenten, die vom dort vorhandenen Know-how profitieren können. „Schon vor Jahrzehnten war das Burgenland mit seinen fruchtbaren Böden ein beliebtes Anbaugebiet für Steinobst. SPAR und Fairfruit setzen nun wieder auf genau diese prädestinierte Lage und fördern damit nicht nur heimische, regionale Agrarwirtschaft, sondern reduzieren dadurch Steinobstimporte aus v.a. Südeuropa massiv “, sagt Panzl.

Vielfalt: Zehn verschiedenen Sorten
Hinter dem Projekt steht Pascal Felley, Geschäftsführer der Fairfruit GmbH. Er ist Steinobstproduzent in dritter Generation und verfügt über breites Wissen in der Steinobstproduktion und beste Kontakte zu den größten Sortenzüchtern Europas. Künftig werden auf 40 Hektar, die die Firma Fairfruit exklusiv für SPAR Österreich bewirtschaftet, mehr als zehn Sorten Marillen, Pfirsiche und Nektarinen wachsen und gedeihen. „Es ist schön, mit SPAR einen Partner gefunden zu haben, der die Leidenschaft für hochwertige heimische Steinobstsorten genauso schätzt und zu 100 Prozent hinter dem Projekt steht. Nur durch die Abnahmegarantie eines so großen Händlers ist es möglich, ein Projekt dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen“, freut sich Pascal Felley über die künftige Zusammenarbeit mit SPAR.

50.000 Lkw-Kilometer pro Jahr fallen weg
Durch die damit einhergehende Reduktion der Importe aus Spanien und Italien verringern sich auch die Transportwege um ein Vielfaches. Damit trägt SPAR dem Umweltgedanken Rechnung. Insgesamt können durch das Vorzeigeprojekt jedes Jahr 50.000 Lkw-Kilometer eingespart werden, da rund 800 Tonnen Obst nicht mehr aus Ländern wie Spanien oder Italien importiert werden müssen. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von 47 Tonnen CO2.

Start mit 6.200 Marillenbäumen
Derzeit werden auf einer Fläche von zwölf Hektar die ersten 6.200 Marillen-Bäume gepflanzt, darunter Sorten wie Memphis®, Lido® oder Oscar®. Geplant sind auch Bakteriose-resistente Sorten. Schritt für Schritt werden in den kommenden Jahren dann auch die restlichen 28 Hektar bepflanzt. Die erste Ernte mit österreichischen Marillen kann im Sommer 2018 eingefahren werden.
Alle Inhalte dieser Meldung als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder

1 500 x 2 254
Startschuss_fuer Steinobstprojekt.jpg
2 000 x 1 331

Dokumente


Panzl_Felley.jpg (. jpg )

Bildtext: v.l.: DI Thomas Panzl, Business Process Manager für Obst und Gemüse im zentralen Sortimentsmanagement bei SPAR Österreich mit Pascal Felley, Geschäftsführer der Fairfruit GmbH

Maße Größe
Original 1500 x 2254 2,4 MB
Medium 1200 x 1803 320,8 KB
Small 600 x 901 90,2 KB
Custom x

PA_Steinobst_Projekt.doc

.doc 191 KB