18.12.2017

SPAR-Kooperation mit größtem Bio-Imker sichert heimische Artenvielfalt

Tausende Bienenvölker produzieren SPAR Natur*pur Bio-Honig

Bio-Imker

Die Bienen der Bio-Imker Dr. Stefan Mandl (l.) und Martin Oliva (r.) bestäuben jedes Jahr Milliarden von Blüten. Ihre wichtige Leistung für die Landwirtschaft ist durch Pflanzen- und Insektengifte wie Glyphosat massiv gefährdet.

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In der Weihnachtszeit hat Honig als natürliche Süße beim Backen oder in einer wärmenden Tasse Tee Hochsaison. Während in Österreich meist Honig aus dem angrenzenden Ausland in den Regalen zu finden ist, garantiert SPAR mit dem SPAR Natur*pur Bio-Honig sorgsam gewonnene Bio-Qualität aus Österreich. Der Bienenhof BeeLocal mit Sitz in Schwechat ist seit drei Jahren exklusiver Bio-Honiglieferant von SPAR Natur*pur. Die Millionen Bienen leisten mit ihrer Bestäubung zudem einen wichtigen Beitrag zur Landwirtschaft. Bedroht werden Bienen vor allem durch Pflanzen- und Insektengifte wie Neonicotinoide und auch Glyphosat.

Als exklusiver Abnehmer im heimischen Lebensmittelhandel kooperiert SPAR seit 2014 mit der Bio-Imkerei südlich von Wien, die durch die enge Zusammenarbeit zum mit Abstand größten Produzenten von österreichischem Bio-Honig gewachsen ist. SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel dazu: „Die heimischen Bienen garantieren großartigen Bio-Genuss am Brot, im Backwerk oder im Tee unserer SPAR Natur*pur-Kundschaft. Damit es diesen Bienen auch weiterhin gut geht, setzen wir einerseits auf Bio-Produktion und andererseits kämpfen wir gegen den Einsatz von insektenschädlichen Neonicotinoiden und auch gegen Glyphosat, das Monokulturen fördert und den Lebensraum von Bienen zum Teil dramatisch einschränkt.“

Bienenbestände sichern, um Ökosystem zu stärken
Erst kürzlich veröffentlichte das Fachmagazin Plos One  eine Erhebung deutscher Wissenschafter, die auf einen drastischen Rückgang fliegender Insekten hinweist. Für Dr. Stefan Mandl, der den Bio-Hof BeeLocal gemeinsam mit Martin Oliva im Jahr 2009 gegründet hat, ist der Befund alarmierend: „Auch in Österreich sehen wir eine vergleichbare Entwicklung. Der Rückgang von Insektenbeständen und das Bienensterben können enorme Folgen nach sich ziehen – für die Umwelt und auf kurz oder lang damit natürlich auch für den Menschen. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, die Bienenbestände systematisch zu erhöhen. Auch dank der guten und vor allem langfristigen Kooperation mit SPAR können wir pro Jahr rund 100 weitere Standplätze einrichten.“ Der Bienenhof ist seit Beginn der Kooperation mit SPAR auf mittlerweile über 600 Bienen-Standplätze angewachsen.

Bienen als wichtige Nutztiere für die Landwirtschaft
In unserem Kulturkreis sind rund 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzen – von Obst- und Beerenpflanzen über den Senf bis hin zu zahlreichen Kräutern – von der Bestäubung durch Bienen abhängig. Jedes Tier bestäubt im Umkreis von zwei Kilometern rund um den Stock durchschnittlich  300 Blüten pro Tag. Imker Martin Oliva betont den Stellenwert für die Landwirtschaft: „Bei wichtigen Kulturpflanzen wie Raps oder Sonnenblumen, aber auch bei Obstbäumen wie Apfel, Birne oder Kirsche ist der gesteigerte Ertrag bei der Bestäubung durch Bienen wissenschaftlich unbestritten. Regionaler Bienenhonig bietet daher nicht nur eine hohe Produktsicherheit, sondern hat auch hohen volkswirtschaftlichen Zusatznutzen.“ Auch die für die Umwelt besonders wichtige Begleitflora wird auf diesem Wege bestäubt – dazu zählen etwa Mohnblumen, aber auch alte Heilkräuter wie Augentrost und Hirtentäschel.

Zertifizierte Bio-Qualität
Als eine von nur wenigen Imkereien in Österreich ist der Bienenhof Mandl Oliva berechtigt, das AMA-Biosiegel für Honig zu führen. Zusätzlich zeichnet den Bio-Honig aus, dass er besonders schonend hergestellt wird. Die Imker lassen den Bienen mehr Honig zum Überwintern. Dies reduziert die Zusatzfütterung der Bienen per Zuckerlösung signifikant. Die Abfüllung aller Produkte direkt auf dem Bio-Hof unterstreicht den nachhaltigen Gedanken, der hinter dieser Zusammenarbeit steht.
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Mag. Lukas Sövegjarto
Kommunikationsmanager
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Tel: +43/(0)662/4470-22380
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